

Meerrettich anbauen und pflegen
Meerrettich (Armoracia rusticana), in Österreich oft als Kren bekannt, ist eine kräftige Pflanze, die mit Brokkoli, Kohl und Grünkohl verwandt ist. Im Gegensatz zu seinen Kreuzblütler-Verwandten wird Kren jedoch wegen seiner scharfen, pfeffrigen Wurzel angebaut. Die Kultivierung ist überraschend einfach – manchmal zu einfach! Sein stark wachsendes, ausbreitendes Wurzelsystem (Rhizom) kann schnell große Teile des Gartens überwuchern. Daher wird empfohlen, Kren in einem Topf oder einem begrenzten Gartenbeet zu pflanzen.
Meerrettich gedeiht in allen Regionen Österreichs. Besonders in gemäßigten Klimazonen zeigt die Pflanze ihre Robustheit, wobei sie in warmen oder tropischen Gebieten nicht gedeiht.
Die 5 wichtigsten Schritte zum Anbau von Meerrettich
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Anbau in einem Topf oder einem begrenzten Gartenbeet: Begrenze das Wachstum, um zu verhindern, dass Kren sich invasiv ausbreitet.
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Einfache Vermehrung: Kren lässt sich problemlos aus Wurzelstecklingen oder als Topfpflanze ziehen.
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Passender Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit feuchtem, gut durchlässigem Boden.
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Winterpause beachten: Im Winter stirbt das Laub des Meerrettichs vollständig ab, treibt jedoch im Frühjahr wieder aus.
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Geduld bei der Ernte: Lass die Pflanze ein bis zwei Wachstumsperioden reifen, bevor du die Wurzeln erntest.
Wichtige Einkaufsliste für den Anbau von Meerrettich
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Meerrettich-Wurzelstecklinge oder eine Topfpflanze – erhältlich in Gärtnereien
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Gartenschaufel – Für das Einpflanzen im Beet oder Topf
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Kompost und Bodenverbesserung – zum Beispiel SUBSTRAL® Naturen® Boden-Aktivkur
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Düngemittel – Wie SUBSTRAL® Naturen® Gartendünger
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Hochwertige Erde – Wie SUBSTRAL® Naturen® Tomaten- und Gemüseerde
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Mulch – Hilft, Bodenfeuchtigkeit zu bewahren und Unkraut zu reduzieren
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Schädlingsschutz – Zum Beispiel SUBSTRAL® Naturen® Bio Schnecken-Sperre
Meerrettich im Garten pflanzen
Wenn du Kren im Garten pflanzt, achte darauf, ihn in einem separaten oder begrenzten Bereich zu kultivieren, da er sich sonst schnell unkontrolliert ausbreiten kann.
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Boden vorbereiten: Mische eine kleine Menge SUBSTRAL® Naturen® Boden-Aktivkur und SUBSTRAL® Naturen® Gartendünger in die Erde.
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Einpflanzen: Entferne die Pflanze vorsichtig aus ihrem ursprünglichen Topf und setzte sie mittig in das vorbereitete Pflanzloch. Fülle die Erde rund um die Pflanze auf und drücke sie leicht an.
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Gießen und Mulchen: Gieße die Pflanze gründlich und bedecke den Boden mit einer Schicht Mulch, um Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu unterdrücken.
Alternativ kannst du Meerrettich auch aus Wurzelstecklingen ziehen: Platziere das Rhizom (die Wurzel) unter die Erde, sodass die Wachstumsansätze oder Triebe knapp über der Bodenoberfläche sichtbar bleiben.
Lass die Meerrettichpflanze ein bis zwei Wachstumsperioden reifen, bevor du mit der Ernte beginnst. Wusstest du, dass auch die Blätter essbar sind? Sie haben einen milden, pfeffrigen Geschmack und eignen sich hervorragend für Salate oder als Zutat in gekochten Gerichten.
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Angießen und Mulchen: Gieße die Pflanze gut an und bedecke die Oberfläche mit einer dünnen Schicht organischen Mulchs, um Feuchtigkeit zu speichern.
Falls du mit Wurzelstecklingen arbeitest, achte darauf, dass das Rhizom unter der Erde liegt, während die Triebe knapp über der Bodenoberfläche bleiben.
Der Anbau im Topf erleichtert die Kontrolle des Wachstums und sorgt dafür, dass Meerrettich auch auf Terrassen oder Balkonen problemlos gedeiht.
Mulchen und Bewässern von Meerrettich
Mulchen ist ein wichtiger Bestandteil der Krenpflege, sowohl im Garten als auch in Töpfen. Eine Schicht Mulch hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren und Unkraut zu unterdrücken. Für Meerrettich eignen sich besonders organische Materialien wie Holzspäne oder Rindenmulch.
Obwohl Kren relativ anspruchslos ist, benötigt er in trockenen Phasen regelmäßige Wassergaben. Gieße die Pflanzen gründlich, aber vermeide Staunässe. Lasse den Boden zwischen den Bewässerungen leicht antrocknen.
Tipps für den Winter: Meerrettich überwintern
Meerrettich ist in der Regel frostbeständig und übersteht den Winter ohne besondere Maßnahmen. In sehr kalten Regionen Österreichs kannst du jedoch den Boden mit einer Mulchschicht abdecken, um die Wurzeln zusätzlich zu schützen.
Ernte und Pflege
Die Wurzeln können im Spätherbst oder frühen Winter geerntet werden, nachdem die Pflanze ein bis zwei Wachstumsperioden durchlaufen hat. Grabe den Wurzelballen vorsichtig aus oder nimm ihn aus dem Topf. Teile den Wurzelballen, um neue Wurzelstecklinge zu gewinnen. Diese kannst du direkt wieder einpflanzen, um die Kultur fortzusetzen.
Meerrettich ist pflegeleicht und benötigt nur wenig Dünger. Im Frühjahr profitiert er jedoch von einer Dosis Dünger, wie dem SUBSTRAL® Naturen® Gartendünger, um das Wachstum anzuregen.
Die frisch geernteten Wurzeln sind besonders aromatisch. Wasche und schäle sie vor der Verwendung. Gerieben oder in Scheiben geschnittener Kren verleiht Salaten, Saucen oder zu Fleischgerichten eine scharfe Note. Darüber hinaus eignet sich Kren hervorragend für die Herstellung von Senf oder eingelegtem Gemüse.
Schädlinge und Krankheiten
Meerrettich ist von Natur aus robust und wird selten von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Sollten Schnecken oder Nacktschnecken ein Problem darstellen, können Bierfallen (Schalen mit Bier, die Schnecken anziehen) aufgestellt oder SUBSTRAL® Naturen® Bio Schnecken-Sperre rund um die Pflanzen gestreut werden.
Dank seiner Widerstandsfähigkeit ist Kren eine pflegeleichte Pflanze, die auch ohne intensive Schädlingsbekämpfung gut gedeiht.
Fazit
Meerrettich ist eine robuste und vielseitige Pflanze, die sich ideal für den Anbau im Garten oder im Topf eignet. Mit der richtigen Pflege und etwas Geduld kannst du deine eigenen scharfen Wurzeln ernten und in der Küche verwenden. Wenn du diese Tipps befolgst, wirst du lange Freude an deinem selbst angebauten Kren haben.
FAQ
Wie pflanze ich Meerrettich richtig?
Meerrettich kann im Garten oder in Töpfen gepflanzt werden. Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit feuchtem, gut durchlässigem Boden. Pflanze die Wurzeln so, dass die Triebe knapp über der Bodenoberfläche liegen.
Wann ist die beste Zeit, um Meerrettich zu ernten?
Meerrettich wird im Spätherbst oder frühen Winter geerntet, nachdem die Pflanze ein bis zwei Wachstumsperioden durchlaufen hat. Die frisch geernteten Wurzeln sind besonders scharf und aromatisch.
Kann Meerrettich im Topf angebaut werden?
Ja, Meerrettich eignet sich hervorragend für den Anbau in Töpfen. Verwende einen Topf mit mindestens 40 cm Durchmesser und Tiefe und hochwertige Erde wie SUBSTRAL® Naturen® Tomaten- und Gemüseerde.
Wie pflege ich Meerrettich am besten?
Meerrettich benötigt nur wenig Pflege. Regelmäßiges Mulchen hilft, Feuchtigkeit zu bewahren, und eine Düngung im Frühjahr, z. B. mit SUBSTRAL® Naturen® Gartendünger, fördert das Wachstum.
Welche Schädlinge können Meerrettich befallen?
Meerrettich ist selten von Schädlingen betroffen. Schnecken und Nacktschnecken können jedoch ein Problem darstellen. Verwende Bierfallen oder SUBSTRAL® Naturen® Bio Schnecken-Sperre, um die Pflanzen zu schützen.